Livree, Badges,...
... und dergleichen Hinweise auf eine Mitgliedschaft im Gefolge von
John, Lord Cheney werden als Leihgabe gestellt, im Gegenzug ver-
pflichtet Ihr Euch, diese Leihgaben schnellstmöglich bei Austritt
wieder abzugeben.

Das Benehmen...
... und die Umgangsformen gegenüber uns und anderen
Personen werden groß geschrieben. Nur in einer harmonischen Gruppe
macht es Spass, zu verweilen. "Rauhere / strengere" Umgangsformen,
die vor Besuchern schauspielerisch dargestellt werden, sind natürlich
nicht als persönlichen Angriff zu bewerten, sondern sind reine Show.

Wir sind tolerant...
... Anderen gegenüber, die sich nicht so sehr mit der Materie befassen
wollen. Und : Jeder hat klein angefangen.

Raucher...
... haben zwei Möglichkeiten, ihren Süchten nachzugehen :

1.
entweder außerhalb der Sichtfelder der Besucher.
2. oder öffentlich, bevor / nachdem Besucher auf dem Veranstaltungs-
gelände anwesend sind.

Alkohol...
... ist ein Genussmittel, und nicht dazu gedacht, sich besinnungslos zu
betrinken. Wer Schaukampf- oder Dekowaffen mit sich führt, sollte soviel Verantwortungsbewußtsein haben, aus eigener Motivation auf Alkohol
gänzlich zu verzichten. Regelverstöße und Probleme diesbezüglich ziehen selbstverständlich größere Konsequenzen nach sich. Drogen anderer Art
sind gänzlich verboten.

Alle Teilnehmer der Gruppe wissen, wo sich das 1. Hilfe-Zubehör befindet.




Zu der Ausrüstung und Bekleidung :

Bei uns gibt es keine feste 1-Jahres-Regel, wie in vielen anderen
Gruppen, innerhalb dessen Ihr eine fertige Grundausstattung be-
sitzen müsstet. Dennoch bitten wir Neulinge, im Rahmen ihrer
Möglichkeiten, sich baldmöglichst um eine Grundausstattung zu
bemühen. In Einzelfällen kann Kleidung und Ausrüstung verliehen
werden. Auch Hilfe zur Herstellung / Nähen erhaltet Ihr von uns.

Um trotz der Freiheit "Zu können, aber nicht zu müssen" und unserer
Individualität ein gewisses Niveau zu halten, vermeiden wir sichtbare
Maschinennähte an unserer Bekleidung und nähbarer Ausrüstung.
Komplette Handnähte sind erwünscht, aber kein Muss. Stoffe aus
Kunstfasern müssen leider Zuhause bleiben.

Ein Teil der Gruppe macht daher so viel wie es geht von Hand, nach
historischen Quellen, weil es eben Spass macht, und es interessant
ist, zu sehen, wo die Grenzen der eigenen Fähigkeiten sind.

Durch Recherchen und Tüfteleien an Versuchsobjekten sind wir bemüht,
unsere Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände so auszuwählen,
oder selbst herzustellen, dass sie für die ausgewählte Zeit und Darstellung,
unserer Meinung nach, angemessen sind. Selbstverständlich darf hier nicht
der kreative Freiraum außer Acht gelassen werden, der durch die mangelnde
Anzahl an erhaltenden Objekten quer durch alle Bevölkerungsschichten und Räumlichkeiten, entstanden ist.

Moderne Materialien werden "unsichtbar" gelagert, oder ganz weg
gelassen, weil sie das Ambiente stören. Ausnahmen machen selbst-
verständlich notwendige Hilfsmittel / medizinische Hilfsmittel, die
man nicht "unsichtbar" lagern kann, oder ständig gebrauchen muss.
( Brille, Rollstuhl etc. )

In wie weit das Ganze nun für "authentisch" oder "historisch korrekt" oder
sonstiger Bezeichnung gehalten wird, entscheidet der geneigte Leser bitte
für sich selbst, da sich solcherlei Begriffe in der Regel nur auf die Bekleidung,
und Ausrüstung beziehen können. Wir klammern uns daher nicht an
Begriffe wie "authentisch" oder "historisch korrekt", da sie, streng
genommen, nie der Wahrheit entsprechen können. Man kann immer
nur eine Annäherung an das Original erreichen, denn es gibt viel zu
wenig erhaltene Objekte, um ein realistisches Gesamtbild erzeugen
zu können, welches zu der betreffenden Zeit üblich gewesen wäre.
Durch die wenigen Originale kann sich das Bild ändern, oder zusammen
gefasst, einen anderen Durchschnitt ergeben. Zudem ist die neumodische
mittelalterliche Welt, wie sie z.B. Mittelaltermärkte auch sind, ohnehin kein
korrektes Abbild der damaligen Zeit. Ein Markt hätte wahrscheinlich nie in
Zelten statt gefunden, sondern auf einem Marktplatz. Ein Heerlager, welches
heute sowieso quer durch mehrere Jahrhunderte geht, hätte damals wohl
keinen Markt in der heutigen Form beinhaltet.

Wir möchten jedoch genau in diesem Medium tätig sein, da uns der Spagat
zwischen Büchern und Museen, und den fast rein kreativen Mittelalterver-
anstaltungen / Märkten reizt. Das "reale Mittelalter" läßt sich nicht zurück
holen, oder reanimieren, schon allein wegen der Menschen und deren
Einstellungen nicht.

Es bleibt daher heute, was es ist :

Eine mehr oder weniger gute Kopie, mit aus der heutigen eigenen Kreativität entsprungenen rekonstruierten Teilstücken vom bruchstückhaften historischen
Original.













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