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Urheber und Hauptansprechpartner... ... ist "John, Lord Cheney". Die Gruppe agiert und entscheidet jedoch gemeinsam.
Auf das Benehmen... ... und die Umgangsformen gegenüber uns und anderen Personen wird sehr viel Wert gelegt. Deshalb orientieren wir uns an den ritterlichen Tugenden, z.B. :
- Ehre, Ansehen, Würde - Treue - Ehrlichkeit - Anstand, Selbstbeherrschung, Wohlerzogenheit - Maßhaltung - Verläßlichkeit, Beständigkeit - Milde, Gnade, Friedfertigkeit - Höflichkeit - Freude, Fröhlichkeit - Mut, Tapferkeit - Verstand, Klugheit - Besonnenheit, Weisheit - Gerechtigkeit - Hoffnung - Hilfsbereitschaft - Zufriedenheit, Geduld
Livree, Badges,... ... und dergleichen Hinweise auf eine Mitgliedschaft im Gefolge von John, Lord Cheney werden als Leihgabe gestellt, im Gegenzug verpflichtet Ihr Euch, diese Leihgaben schnellstmöglich bei Austritt wieder abzugeben.
Raucher... ... haben zwei Möglichkeiten, ihren Süchten nachzugehen :
1. entweder außerhalb der Sichtfelder der Besucher und der Gruppe 2. oder öffentlich, bevor / nachdem Besucher auf dem Veranstaltungs- gelände anwesend sind, wenn die Gruppe damit einverstanden ist
Alkohol... ... ist ein Genussmittel, und nicht dazu gedacht, sich besinnungslos zu betrinken. Wer Schaukampf- oder Dekowaffen mit sich führt, sollte soviel Verantwortungsbewußtsein haben, aus eigener Motivation auf Alkohol gänzlich zu verzichten. Regelverstöße und Probleme diesbezüglich ziehen selbstverständlich größere Konsequenzen nach sich. Drogen anderer Art sind gänzlich verboten.
Alle... ... Teilnehmer der Gruppe wissen, wo sich das 1. Hilfe-Zubehör befindet.
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Zu der Ausrüstung und Bekleidung :
Bei uns gibt es keine feste 1-Jahres-Regel, wie in vielen anderen Gruppen, innerhalb dessen Ihr eine fertige Grundausstattung besitzen müsstet. Dennoch bitten wir Neulinge, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, sich baldmöglichst um eine Grundausstattung zu bemühen. In Einzelfällen kann Kleidung und Ausrüstung verliehen werden. Auch Hilfe zur Herstellung / Nähen, oder Infos zu Händlern erhaltet Ihr von uns.
Um trotz der Freiheit "Zu können, aber nicht zu müssen" und unserer Individualität ein gewisses Niveau zu halten, vermeiden wir sichtbare Maschinennähte an unserer Bekleidung und nähbarer Ausrüstung. Komplette Handnähte sind erwünscht, aber kein Muss. Stoffe aus Kunstfasern müssen leider Zuhause bleiben, vergleichbare Dinge ebenfalls - hört sich aber jetzt schlimmer an, als es tatsächlich ist.
Die Gruppe macht so viel wie es geht von Hand, orientiert sich an historischen Quellen, wie Gemälden, erhaltene Originale und Texte, recherchiert, tüftelt an Versuchsobjekten, oder gibt eben das Gewünschte in Auftrag. Es macht Spass, und es ist interessant zu sehen, wo die Grenzen der eigenen Fähigkeiten sind, auf dem Weg zum angestrebten angemessenen Bild der Darstellung. Selbstverständlich darf hier nicht der kreative Freiraum außer Acht gelassen werden, der durch die mangelnde Anzahl an erhaltenden Objekten quer durch alle Bevölkerungsschichten und Räumlichkeiten, entstanden ist.
Moderne Materialien werden "unsichtbar" gelagert, oder ganz weg gelassen, weil sie das Ambiente stören. Wir versuchen, das Leben im späten 15. Jh. nachzuempfinden ( Living History ), wie es gewesen sein könnte, und machen kein Kostüm-Camping. Ausnahmen machen selbstverständlich notwendige Hilfsmittel / medizinische Hilfsmittel, die man nicht "unsichtbar" lagern kann, oder ständig gebrauchen muss. ( Brille, Rollstuhl etc. )
In wie weit das Ganze nun für "authentisch" oder "historisch korrekt" oder sonstiger Bezeichnung gehalten wird, entscheidet der geneigte Leser / Zuschauer bitte für sich selbst. Wir sind gerne bereit, Auskünfte über Objekte zu geben, und gestehen auch Kompromisse ein, aber wir behaupten nicht, authentisch oder historisch korrekt zu sein, da diese Begriffe, streng genommen, nie der Wahrheit entsprechen können. Man kann immer nur eine Annäherung an das Original erreichen, denn es gibt viel zu wenig erhaltene Objekte, um ein realistisches Gesamtbild erzeugen zu können, welches zu der betreffenden Zeit üblich gewesen wäre. Durch die wenigen Originale kann sich das Bild ändern, oder zusammen gefasst, einen anderen Durchschnitt ergeben. Zudem ist die neumodische mittelalterliche Welt, wie sie z.B. Mittelaltermärkte auch sind, ohnehin kein korrektes Abbild der damaligen Zeit. Ein Markt hätte wahrscheinlich nie in Zelten statt gefunden, sondern auf einem Marktplatz. Ein Heerlager, welches heute sowieso quer durch mehrere Jahrhunderte geht, hätte damals wohl keinen Markt in der heutigen Form beinhaltet. Wir möchten jedoch genau in diesem Medium tätig sein, da uns der Spagat zwischen Büchern, Museen und Handarbeit, und den fast rein kreativen mittelalterlichen Veranstaltungen / Märkten reizt. Einzige Ausnahme bisher bilden die sogenannten mittelalterlichen Phantasie Spectaculi. Am liebsten sind uns Veranstaltungen, auf denen recht wenig Fantasy-Elemente zu finden sind. Das bedeutet nicht, dass wir Diese nicht mögen, aber im Zusammenhang mit unserem Hobby halten wir es eher für unpassend.
Es bleibt daher heute, was es ist :
Eine mehr oder weniger gute Kopie, mit aus der heutigen eigenen Kreativität entsprungenen rekonstruierten Teilstücken vom bruchstückhaften historischen Original.
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Das liebe Geld :
Es ist nunmal so : Wirklich kostenlos ist diese Hobby genauso wenig, wie die meisten anderen Hobbies auch. Jedoch lassen sich die Ausgaben durch das nicht-vorhandensein eines Mitgliedsbeitrages, entsprechender Wahl der Darstellung, Handarbeit, "Schnäppchenjagd" etc. soweit herab senken, dass im Grunde Jeder dieses Hobby ausüben kann.
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