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Hier wird die Entstehung einer Houppelande gezeigt, welche aus feinem dunkelbraunem Kammgarn ist. Die Fütterung besteht aus wollweiß farbenem feinen Wolltuch. Verschlossen wird sie mit Haken und Ösen.
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Oberstoff : Feiner Kammgarn aus 100 % Schurwolle
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Futterstoff : Feines Wolltuch aus 100% Schurwolle
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Ärmel : An der Schulter in Falten gelegt, geschlitzt
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Stehkragen : Ja
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Verschluss : Haken und Ösen
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Sonstiges : Fältelungen an Rumpf - Vorder - und Rückseite
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Nachdem ich mir einige Gemälde des Mittelalters genau angeschaut habe, hatte ich eine Vorstellung im Kopf, wie dieses Kleidungsstück mal aussehen wird, ebenso das Schnittmuster. Zuerst wurde wieder ausgemessen. Dieses Schnittmuster ist angelehnt an das hier an anderer Stelle beschriebene Schnittmuster der Houppelande Version 3.
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Zuerst wusch ich den Stoff, beachtet hierzu bitte die Pflegehinweise. Dann, natürlich nach dem Trocknen des Stoffes, zeichnete ich die Konturen mit einem Spezialstift auf den Oberstoff. Dieser wird anschließend ausgeschnitten. Diese Teile des Oberstoffes waren nun sehr gut als Schablone für den Futter- stoff zu verwenden. Auch Dieser wurde ausgeschnitten.
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Nun wurden alle Teile versäumt, und zusammengenäht. Bis auf die Arme. So hatte ich also zwei Jacken ohne Ärmel. Oberstoff und Futter. Den Futter- stoff nähte ich übrigens auch ganz normal. Zum Schluß soll er jedoch auf die linke Seite gedreht werden, damit sämliche Nähe innen sind, also zwischen Ober- und Futterstoff.
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Die Kragen wurden versäumt, und eingesetzt. Hierbei musste ich sehr auf die Symetrie achten. Ein schiefer Kragen sieht einfach nicht schön aus.
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Die Ärmel wurden bereits versäumt, waren jedoch noch offen. Ich nähte nun die zwei offenen Enden an der Öffnung unten, gegenüber der Seiten- naht des Korpus fest, und nähte in Richtung Schulter- Oberarmgelenk. Doch nur etwa eine Hand breit. Ihr könnt auch nun die Unterseite des Ärmels eine Hand breit von innen zusammen nähen. Dies tat ich ebenfalls. Der Ärmel ist im Grunde der schwierigste Teil einer Jacke, dicht gefolgt vom Kragen. Dann nahm ich die Hilfe dreier Stecknadeln in Anspruch, und legte sie in Reichweite. Der Ärmel wurde glatt an den Korpus gelegt, bis zur Schulternaht. Dorthinein steckte ich eine Nadel. Das Gleiche machte ich auf der anderen Seite. Nun konnte ich bequem die Mitte ermitteln, und steckte dort die dritte Stecknadel hinein. Die zwei äußeren Stecknadeln entfernte ich dann wieder. Alternativ markiert die Mitte zu Beginn mit einem Spezialstift, das hatte ich jedoch vergessen, deshalb das Nadelspiel. Nun konnte ich ersteinmal in Ruhe von der Mitte aus weiter nähen. Wie breit, wieviele, und wie tief die Falten sein müssen, ist Eure Entscheidung, da dies immer eine gewisse Frickelei ist. So nähte ich denn nun den Ärmel allmählich zu. Anschließend den Rest der unteren langen Naht des Ärmels, auch wenn dies unmöglich erschien. Aber es funktionierte. Man glaubt gar nicht, wie viel Stoff durch eine kleine Öffnung des Ärmels passen...
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Endspurt. Ich drehte die Jacke aus Futterstoff auf Links, und legte die Jacke aus Oberstoff darüber. Dann nähte ich die zwei Jacken an allen offenen Nähen zusammen. Zum Schluß noch die Haken und Ösen dran. Fertig. Unten sieht man die Fältelungen der Ärmel, sowie Nestelbänder mit Spitzen aus Silber. Diese dienen zum Fixieren einer Kette.
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Hilfe für Neulinge / Houppelande für den Winter
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